Aus meiner langjährigen Praxis als Instrumentalpädagogin ist mir die Notwendigkeit einer genaueren Betrachtung der Unterrichtssituation in Hinsicht auf die stattfindenden Übertragungen und auch Gegenübertragungen präsent.
Sowohl in der universitären Ausbildung als auch in der Unterichtspraxis in Musikschulen ist die ansonsten bei Pädagogen, Erziehern und Psychologen selbstverständliche Supervision überhaupt nicht als dienlich im Blick. Gerade durch Systemaufstellungen und die dazugehörende systemische Betrachtung des Geschehens können wir sowohl Entlastendes als auch neues, ganz praktisch anwendbares Verhalten gewinnen.

Veröffentlichung:
Zeitschrift: rohrblatt März 2009 ISSN 0935-8900